Bekanntmachung
Geb L Notausertüchtigung und SIBEL OG1_UG FHI_BU_260020-209
| a) Öffentlicher Auftraggeber (Vergabestelle) | |
| Name und Anschrift: | Fritz-Haber-Institut der Max-Planck-Gesellschaft e.V. Faradayweg 4-6 14195 Berlin |
| Telefon: | |
| Fax: | |
| E-Mail: | vergabe@fhi.mpg.de |
| Internet: | https://www.fhi-berlin.mpg.de/ |
| b) | |
| Vergabeverfahren: | Öffentliche Ausschreibung, VOB/A |
| Vergabenummer: | FHI_BU_260020-209 |
| c) Angaben zum elektronischen Vergabeverfahren und zur Ver- und Entschlüsselung der Unterlagen | |
| Zugelassene Angebotsabgabe elektronisch in Textform mit fortgeschrittener/m Signatur/Siegel mit qualifizierter/m Signatur/Siegel | |
| d) Art des Auftrags | |
| Ausführung von Bauleistungen | |
| e) Ort der Ausführung | |
| 14195 Berlin | |
| f) Art und Umfang der Leistung, ggf. aufgeteilt nach Losen | |
| Art der Leistung: | Elektroarbeiten für Stark-und Schwachstrom |
| Umfang der Leistung: | Auf dem Campus des Fritz-Haber-Instituts der Max-Planck-Gesellschaft in Berlin-Dahlem soll im 1. Obergeschoss des Gebäudes des Instituts für Elektronenmikroskopie, Van’t-Hoff-Straße 17, 14195 Berlin, die bestehende Elektroinstallation je nach Raum vollständig oder teilweise erneuert werden. Zudem wird im Untergeschoss eine Sicherheitsbeleuchtung installiert. Im Zuge der Baumaßnahme ist die bestehende Elektroinstallation in den Räumen R. L1.03, R. L1.04 und R. L1.05 zu erneuern. Die zukünftige Versorgung der Steckdosen- und Beleuchtungsanlagen dieser Räume erfolgt zentral über die neu zu errichtende Unterverteilung UV L1.04. Die UV im L1.06 wird umgebaut und die betroffenen Verbraucher neu angebunden. Die elektrischen Anschlüsse im Bereich der Küchenzeile des Pausenraumes R. L1.01 sind ebenfalls über die umgebaute UV L1.06 zu versorgen. Die bestehende Unterverteilung UV L1.04 ist vollständig zu demontieren und durch eine neue Unterverteilung zu ersetzen. Aufgrund des erhöhten Platzbedarfs der neuen Unterverteilung ist der vorhandene Schrank der Absauganlage zu demontieren, an den vorgesehenen neuen Standort zu versetzen und dort einschließlich aller erforderlichen Anschluss- und Anpassungsarbeiten wieder betriebsfertig zu errichten. Die vorhandenen Datendosen in den Räumen R. L1.03 und R. L1.04 sind zu erneuern. Die WLAN-Access-Points Anschlüsse sind entsprechend der Ausführungsplanung an den vorgesehenen Standorten neu anzuordnen und anzuschließen. Die Einrichtungen zur Notabschaltung der Maschinen sind an die zukünftige Elektroinstallation sowie die vorgesehene Maschinenaufstellung anzupassen. Die erforderlichen Not-Aus-Befehlsgeräte sind entsprechend der Ausführungsplanung neu anzuordnen, zu installieren und in die jeweils zugehörigen Abschaltfunktionen einzubinden. Zur Erfassung und Überwachung ist die neue Unterverteilung UV L1.04 mit einer geeigneten elektrischen Messeinrichtung auszustatten. Die Messeinrichtung ist mit einer BACnet-Schnittstelle zur übergeordneten Erfassung und Weiterleitung der Messdaten auszuführen und in das vorhandene BACnet-System einzubinden. Die datentechnische Erschließung der betroffenen Räume erfolgt über den im Untergeschoss vorhandenen Datenverteiler. Die erforderlichen Datenleitungen sind vom Datenverteiler bis zu den neu zu errichtenden Datendosen zu verlegen und entsprechend der Ausführungsplanung anzuschließen. Für die Verlegung der Datenleitungen sind vorrangig die vorhandenen Leitungswege zu nutzen. Hierzu können auch die im Bereich der Aufzugsanlage vorhandenen Starkstromschächte genutzt werden, sofern die erforderliche Trennung zwischen Starkstrom- und informationstechnischen Leitungen sowie die geltenden brandschutztechnischen Anforderungen eingehalten werden. Im Untergeschoss werden die Datenleitungen über Sammelhalter durch den Raum LK.09 bis zum Datenschrank im Raum LK.10 geführt. Erforderliche Brandschutzabschottungen sind nach Abschluss der Leitungsverlegung fachgerecht wiederherzustellen bzw. neu herzustellen. Sämtliche hierfür erforderlichen Komponenten, Anschluss- und Inbetriebnahmearbeiten sind Bestandteil der Leistung.Weitere Informatioen siehe LV |
| g) Angaben über den Zweck der baulichen Anlage oder des Auftrags, wenn auch Planungsleistungen gefordert werden | |
| Zweck der baulichen Anlage: | |
| Zweck des Auftrags: | |
| h) Aufteilung in Lose (Art und Umfang der Lose siehe Buchstabe f) | |
| Vergabe nach Losen | Nein |
| i) Ausführungsfristen | |
| Beginn der Ausführung: | 26.10.2026 |
| Fertigstellung oder Dauer der Leistungen: | 15.01.2027 |
| weitere Fristen: | |
| j) Nebenangebote | |
| nicht zugelassen | |
| k) mehrere Hauptangebote | |
| zugelassen | |
| l) Bereitstellung/Anforderung der Vergabeunterlagen | |
| Vergabeunterlagen werden elektronisch zur Verfügung gestellt | |
| unter: | https://www.tender24.de/NetServer/TenderingProcedureDetails?function=_Details&TenderOID=54321-Tender-1a08f715d62-1f15b588ae99b041
|
| Anforderung der Vergabeunterlagen: | |
| Maßnahmen zum Schutz vertraulicher Informationen: | Nein |
| Nachforderung | Fehlende Unterlagen, deren Vorlage mit dem Angebot gefordert war, werden nachgefordert |
| o) Ablauf der Angebotsfrist | |
| am: | 07.10.2026 |
| um: | 12:00 Uhr |
| Ablauf der Bindefrist am: | 06.11.2026 |
| p) | |
| Adresse für elektronische Angebote (URL): https://www.tender24.de
Anschrift für schriftliche Angebote: -ENTFÄLLT- (es sind ausschließlich elektronische Angebote zugelassen) | |
| q) Sprache, in der die Angebote abgefasst sein müssen | |
| Deutsch | |
| r) Zuschlagskriterien | |
| nachfolgende Zuschlagskriterien, ggf. einschl. Gewichtung: Niedrigster Preis | |
| s) Eröffnungstermin | |
| am: | 07.10.2026 |
| um: | 12:00 Uhr |
| Ort: | Fritz-Haber-Institut der Max-Planck- Gesellschaft e.V. Faradayweg 4-6 14195 Berlin Deutschland |
| Personen, die bei der Eröffnung anwesend sein dürfen: | |
| t) geforderte Sicherheiten | |
| keine | |
| u) Wesentliche Finanzierungs- und Zahlungsbedingungen und/oder Hinweise auf die maßgeblichen Vorschriften, in denen sie enthalten sind | |
| 30 Tage netto | |
| v) Rechtsform der/Anforderung an Bietergemeinschaften | |
| w) Beurteilung der Eignung | |
| Präqualifizierte Unternehmen führen den Nachweis der Eignung durch den Eintrag in die Liste des Vereins für die Präqualifikation von Bauunternehmen e.V. (Präqualifikationsverzeichnis). Bei Einsatz von Nachunternehmen ist auf gesondertes Verlangen nachzuweisen, dass diese präqualifiziert sind oder die Voraussetzung für die Präqualifikation erfüllen. Nicht präqualifizierte Unternehmen haben als vorläufigen Nachweis der Eignung mit dem Angebot das ausgefüllte Formblatt ''Eigenerklärung zur Eignung'' vorzulegen. Bei Einsatz von Nachunternehmen sind auf gesondertes Verlangen die Eigenerklärungen auch für diese abzugeben. Sind die Nachunternehmen präqualifiziert, reicht die Angabe der Nummer, unter der diese in der Liste des Vereins für die Präqualifikation von Bauunternehmen e.V. (Präqualifikationsverzeichnis) geführt werden. Gelangt das Angebot in die engere Wahl, sind die Eigenerklärungen (auch die der Nachunternehmen) auf gesondertes Verlangen durch Vorlage der in der ''Eigenerklärung zur Eignung'' genannten Bescheinigungen zuständiger Stellen zu bestätigen. Bescheinigungen, die nicht in deutscher Sprache abgefasst sind, ist eine Übersetzung in die deutsche Sprache beizufügen. | |
| Das Formblatt 'Eigenerklärung zur Eignung' ist erhältlich: | Siehe Vergabeunterlagen |
| Darüber hinaus hat der Bieter zum Nachweis seiner Fachkunde folgende Angaben gemäß § 6a Abs. 3 VOB/A zu machen: | |
| x) Nachprüfung behaupteter Verstöße | |
| Nachprüfungsstelle (§ 21 VOB/A): | Regierung von Oberbayern Vergabekammer Südbayern Maximilianstraße 39 80538 München |