Vorinformation

Z.MEFO.A.000305.OBJ.VgV.1681 Z.MEFO.A.000305.OBJ.VgV.1681







Diese Bekanntmachung ist ein Aufruf zum Wettbewerb

Abschnitt I: Öffentlicher Auftraggeber


I.1) Name und AdressenOffizielle Bezeichnung: Max-Planck-Gesellschaft zur Förderung der Wissenschaften e.V. - Generalverwaltung - Bauabteilung

Postanschrift: Hofgartenstr. 8
Postleitzahl / Ort: 80539 München
Land: Deutschland
NUTS-Code: DE212
Kontaktstelle(n): Max-Planck-Gesellschaft zur Förderung der Wissenschaften e.V. - Sachgebiet Vergabemanagement -
Telefon: +49 8921081201
E-Mail: bieterfragen@gv.mpg.de
Fax: +49 8921081344
Internet-Adresse(n)Hauptadresse: (URL) http://www.mpg.de
I.2) Gemeinsame Beschaffung
I.3) Kommunikation

Weitere Auskünfte erteilt/erteilenfolgende Kontaktstelle:
Offizielle Bezeichnung: Max-Planck-Gesellschaft zur Förderung der Wissenschaften e.V. - Generalverwaltung - Sachgebiet Vergabemanagement - Referenznummer: Z.MEFO.A.000305.OBJ.VgV.1681

Postanschrift: Hofgartenstr. 8
Postleitzahl / Ort: 80539 München
Land: Deutschland
NUTS-Code: DE212
Kontaktstelle(n): Sachgebiet Vergabemanagement
Telefon: +49 8921081201
Fax: +49 8921081344
E-Mail: bieterfragen@gv.mpg.de
Hauptadresse: (URL) http://www.mpg.de
Angebote oder Teilnahmeanträge sind einzureichenelektronisch via: (URL) http://www.tender24.de
I.4) Art des öffentlichen AuftraggebersAndere: Einrichtung des privaten Rechts
I.5) Haupttätigkeit(en)Andere Tätigkeit: Grundlagenforschung

Abschnitt II: Gegenstand


II.1) Umfang der Beschaffung  
II.1.1) Bezeichnung des Auftrags:Objektplanung Gebäude (LPH 2-9) zu Umbau Nord-Ost-Flügel und Sockelgeschoss Südflügel sowie Erweiterung UG des denkmalgeschützten Hauptgebäudes des MPI für medizinische Forschung in Heidelberg
II.1.2) CPV-Code Hauptteil71200000-0
II.1.3) Art des AuftragsDienstleistungen
II.1.4) Kurze Beschreibung:Gegenstand der zu vergebenen Leistung sind Planungsleistungen -Grundleistungen u. besondere Leistungen- des Leistungsbildes Objektplanung gem. §§ 34 ff. HOAI LPHs 2-9 Bauvorhaben "Arrondierung technisch administrative Infrastruktur" Hauptgebäude MPI für medizinische Forschung Heidelberg (MEFO). Weiterführende Informationen werden in der 2. Stufe "Interessenbestätigung" veröffentlicht.
In Zusammenhang mit dem Leistungsbild sind folgende Termine vorgesehen:
Vergabe weiterer Ingenieurleistungen (TGA/ELT/TWP) II 2019.
Beginn Vorplanung III 2019.
Abgabe Entwurfsplanung u. Bauunterlage (HU-Bau) III/2019.
Genehmigungs- u. Ausführungsplanung III 2019-III 2020.
Baubeginn: III 2020.
Fertigstellung/Übergabe III 2021-IV 2021.
Die Planung LPH 2-4 der Einzelmaßnahmen erfolgt parallel, bei LPH 5-8, insbesondere bei Baudurchführung werden die Maßnahmen voraussichtlich zeitlich versetzt durchgeführt, da teilweise Bereiche erst umgebaut werden müssen, bevor andere Bereich dahin umgezogen werden können.
II.1.5) Geschätzter Gesamtwert  
II.1.6) Angaben zu den LosenAufteilung des Auftrags in Lose: Nein


II.2) Beschreibung  
II.2.2) Weitere(r) CPV-Code(s)CPV-Code Hauptteil:
II.2.3) Erfüllungsort  
NUTS-Code:DE125
Hauptort der Ausführung:Heidelberg
II.2.4) Beschreibung der BeschaffungDie Maßnahme sieht Sanierungen und Umbauten im Zuge von Neuverortungen von Labor-, Büro-, Lager- und Technikflächen vor als Vorbereitung für Abrissmaßnahmen zur Baufeldfreimachung eines geplanten Erweiterungsbaues, sowie die Erweiterung des Untergeschosses zur Unterbringung von Technikflächen, Neutralisation, Müllräumen, Lagerflächen und Fahrradstellplätzen.
Die Maßnahme umfasst neben der Sanierung und dem Umbau für die neuen Nutzungen auch die Erneuerung von technischen Anlagen und haus- und elektrotechnischer Trassen, die Sanierung der Lüftungstechnik und die flächendeckende Ertüchtigung des Brandschutzes. Ebenfalls beinhaltet die Maßnahme Interimslösungen für die Unterbringung von Werkstatt- und Lagerflächen, sowie Notstromaggregat und Stickstofftank.
Die umzubauenden Abteilungsflächen befinden sich im denkmalgeschützten Hauptgebäude des Max-Planck-Instituts für medizinische Forschung aus den Jahren 1928-1930. Die massive Vierflügelanlage des Hauptgebäudes ist dreigeschossig und umschließt zwei Innenhöfe mit einer zentralen Mittelachse. Die Labore und Sonderbereiche sind technisch hoch installiert.

Die Maßnahme beinhaltet folgende Einzelmaßnahmen:

- Umbau Nord-Ost-Flügel (UG-1.OG), BGF: ca. 2.285m²; NF 1-6: ca.1.060m².
Im Gebäudebestand des Nord-Ost-Flügel soll das Erdgeschoss und das 1. Obergeschoss für die Unterbringung der Verwaltung und Zentralen Dienste angepasst werden. Es sind größtenteils Labore in Büroflächen umzubauen. Im östlichen Teil werden übereinander in den 3 Ebenen die Max-Planck-Forschungsgruppen und die Einzelprojektförderung untergebracht. Weiter soll in diesem Flügel die Tierfacility (Maus- und Fischhaltung) abschließend verortet werden. Zudem wird die ehem. Spülküche zu Lagerflächen für Akten, Möbel etc. umgenutzt.

- Umbau Sockelgeschoss Südflügel (UG), BGF: ca. 720m²; NF 1-6: ca. 410m².
Im Sockelgeschoss des Südflügels befinden sich zurzeit noch beengt die Räume der wissenschaftlichen feinmechanischen Werkstätten mit ca. 300m² NF. Dieser Bereich soll für die Neuverortung der Spülküche mit Medienküche und Autoklavierbereich umgebaut werden.

- Erweiterung des Untergeschosses; 1-geschossig BGF: ca. 810m²; NF 1-6: ca. 310m².
Auf dem nördlichen Bereich des Grundstücks vor dem Hauptgebäude soll unterirdisch eine Erweiterung des Untergeschosses neu errichtet werden. Dieses soll zukünftig folgende Bereiche aufnehmen: Hausanschlussraum, Neutralisation, Druckluftzentrale, Müll, Lager, Fahrradstellplätze. Der Zugang erfolgt über das Untergeschoss des Hauptgebäudes.

- Interimslösungen:
Für die Unterbringung der Werkstatt wie auch dem Zentrallager mit Warenannahme, dem Gasflaschenlager und dem Chemikalienlager mit Chemikalienabfall und Abfüllmodul müssen bis zur Fertigstellung des geplanten Erweiterungsbaus interimistisch z.B. Container auf der Ostseite des Grundstückes aufgestellt werden. Die Container hierfür sollen entweder angemietet oder gekauft werden. Zudem muss für den Stickstofftank und das Notstromaggregat eine interimistische Aufstellung erfolgen.

Alle auszuführenden Maßnahmen erfolgen bei laufenden Betrieb des Instituts. Bei der Planung sind nicht nur speziellen Anforderungen im Hinblick auf die technischen Anlagen, sondern auch die bei solchen Objekten üblichen Arbeitsabläufe zu berücksichtigen.
Die Maßnahmen stehen funktional, technisch und zeitlich in sehr engem Zusammenhang.
Insoweit legt die Max-Planck-Gesellschaft bei diesem Vergabeverfahren nicht nur Wert darauf, dass die Bewerber profunde Kenntnisse im Bereich der Planung von Laboren nachweisen können, sondern ebenso Erfahrungen bei der Durchführung von Sanierungsmaßnahmen im laufenden Betrieb zurückgreifen können.
II.2.5) ZuschlagskriterienDer Preis ist nicht das einzige Zuschlagskriterium; alle Kriterien sind nur in den Beschaffungsunterlagen aufgeführt
II.2.6) Geschätzter Wert  
II.2.7) Laufzeit des Vertrags, der Rahmenvereinbarung oder des dynamischen Beschaffungssystems


II.2.10) Angaben über Varianten/Alternativangebote  
II.2.11) Angaben zu Optionen:Optionen: ja
Beschreibung der Optionen: Gegenstand der zu vergebenden Gesamtleistung sind die Leistungsphasen 2-9 gemäß §§ 34 ff. HOAI 2013. Mit dem gesuchten Auftragnehmer wird zunächst ein Vertrag über die Leistungsphasen 2-5 geschlossen. Es ist eine stufenweise Weiterbeauftragung einzelner oder mehrerer Leistungsphasen vorgesehen.
II.2.13) Angaben zu Mitteln der Europäischen UnionDer Auftrag steht in Verbindung mit einem Vorhaben und/oder Programm, das aus Mitteln der EU finanziert wird: Nein
II.2.14) Zusätzliche Angaben:  

Abschnitt III: Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Angaben


III.1) Teilnahmebedingungen  
III.1.1) Befähigung zur Berufsausübung einschließlich Auflagen hinsichtlich der Eintragung in einem Berufs- oder HandelsregisterNachweis der Befähigung und Erlaubnis zur Berufsausübung für Architekten gemäß § 75 Abs. 1 VgV für die Leistung Objektplanung Gebäude.

Falls sich Bewerbergemeinschaften bewerben ist Folgendes zu beachten:
Bewerbergemeinschaften sind als Gesellschaft bürgerlichen Rechts (GbR), als offene Handelsgesellschaft (oHG) sowie in haftungsrechtlich vergleichbarer Form einer anderen EU- Rechtsordnung zugelassen.
Es ist im Teilnahmeantrag aufzuzeigen, wer an der Bewerbergemeinschaft beteiligt ist. Dem Auftraggeber ist im Teilnahmeantrag ein verantwortlicher Ansprechpartner aus der Bewerbergemeinschaft zu benennen. Die Übernahme der gesamtschuldnerischen Haftung ist mit dem Teilnahmeantrag durch jedes Mitglied der Bewerbergemeinschaft zu erklären. Im Teilnahmeantrag ist außerdem detailliert die aufgabenspezifische Aufteilung der Leistungserbringung darzulegen. Bewerbergemeinschaften haben mit ihrem Teilnahmeantrag den vom Auftraggeber hierfür vorgegebenen Vordruck einzureichen.
III.1.2) Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
Auflistung und kurze Beschreibung der Eignungskriterien:
Möglicherweise geforderte Mindeststandards:Als Mindestkriterium gilt ein, bezogen auf die vergangenen 3 abgeschlossenen Geschäftsjahre, durchschnittlicher Netto- Geschäftsumsatz für Leistungen der LPH 2-9 in Höhe von 600.000 EUR (bei Bewerbergemeinschaften zählt die Summe der Umsätze der Mitglieder). Wird dieser geforderte durchschnittliche Netto-Geschäftsumsatz nicht erreicht, führt es zum Ausschluss des Teilnahmeantrages.
III.1.3) Technische und berufliche Leistungsfähigkeit
Auflistung und kurze Beschreibung der Eignungskriterien:
Möglicherweise geforderte Mindeststandards:(1) Mindestbedingung für die Teilnahme ist, die Angabe eines in den letzten 7 Jahren abgeschlossenen oder gegebenenfalls noch laufenden Referenzprojektes, bei dem die Leistungsphasen 2 bis 8 nach § 34 HOAI 2013 mit dem Auftragsgegenstand wie in Ziffer II.1.4) und Ziffer II.2.4) beschrieben vergleichbar sind. Die Leistungsphasen 2-5 müssen im genannten Zeitraum abgeschlossenen und die Ausführungsplanung zu 60% erfolgt sein, nicht aber das gesamte Projekt.
(2) Mindestbedingung für die Teilnahme ist, die Angabe eines Referenzprojektes für öffentliche Auftraggeber, bei dem die Leistungsphasen 2 bis 8 in den letzten 7 Jahren erbracht oder zumindest zu 80 % erbracht wurden, nicht aber das Gesamtprojekt.
(3) Mindestbedingung für die Teilnahme ist, ein durchschnittliches Mittel von 8 Beschäftigten und Führungskräften in den letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahren. Bei Bewerbergemeinschaft zählt die Summe aller Mitglieder im durchschnittlichen Mittel.
III.1.5) Angaben zu vorbehaltenen Aufträgen
III.2) Bedingungen für den Auftrag  
III.2.1) Angaben zu einem besonderen BerufsstandDie Erbringung der Dienstleistung ist einem besonderen Berufsstand vorbehalten
Verweis auf die einschlägige Rechts- oder Verwaltungsvorschrift: Architekten im Sinne von § 75 Abs. 1 VgV
III.2.2) Bedingungen für die Ausführung des Auftrags:  
III.2.3) Für die Ausführung des Auftrags verantwortliches PersonalVerpflichtung zur Angabe der Namen und beruflichen Qualifikationen der Personen, die für die Ausführung des Auftrags verantwortlich sind

Abschnitt IV: Verfahren


IV.1) Beschreibung  
IV.1.1) Verfahrensart
Verhandlungsverfahren
IV.1.3) Angaben zur Rahmenvereinbarung oder zum dynamischen Beschaffungssystem
IV.1.6) Angaben zur elektronischen Auktion  
IV.1.8) Angaben zum Beschaffungsübereinkommen (GPA)Der Auftrag fällt unter das Beschaffungsübereinkommen: Ja
IV.2) Verwaltungsangaben  
IV.2.2) Schlusstermin für den Eingang von InteressenbekundungenTag und Ortszeit: 19.02.2019 12:00 Uhr
IV.2.4) Sprache(n), in der (denen) Angebote oder Teilnahmeanträge eingereicht werden könnenDE
IV.2.5) Voraussichtlicher Beginn der Vergabeverfahren:28.02.2019

Abschnitt VI: Weitere Angaben


VI.2) Angaben zu elektronischen Arbeitsabläufen

VI.3) Zusätzliche Angaben:Das Interessenbekundungsverfahren läuft in drei Stufen ab.
1.Stufe - Interessenbekundung:
Interessenten können Ihr Interesse bekunden, indem sie in Schriftform folgende Angaben: 1) Leistung: Interessenbekundung zur Objektplanung Bauvorhaben "Arrondierung technisch administrative Infrastruktur" Max-Planck-Institut für medizinische Forschung in Heidelberg.
2) Referenznummer: Z.MEFO.A.000305.Obj.VgV.1681_Interessenbekundung 3) Büroname 4) Straße /Nr. 5) PLZ/Ort 6) Land 7) "Mit nachstehender Unterschrift bekunde (n) ich/wir, mein/unser Interesse für
die hier zu vergebende Leistung" 8) Datum/Ort 9) Unterschrift
10) Firmenstempel
bis zu dem unter Ziffer IV.2.2) in dieser Vorinformation genannten Schlusstermin bei der unter I.3) dieser Vorinformation genannten Adresse einreichen. ACHTUNG: Zusätzlich zu den genannten Angaben ist eine E-Mail-Adresse anzugeben, über die wir Sie in der 2. Stufe zur Interessenbestätigung/Abgabe eines Teilnahmeantrags auffordern können. Die Abgabe ist ausschließlich schriftliche auf dem Postweg möglich. Die Abgabe per Mail, per Fax oder anderer elektronischer Mittel ist nicht vorgesehen.
Interessenbekundungen, die nicht in der angegebenen Form eingereicht werden, werden im weiteren Verfahren nicht berücksichtigt. Die Abgabe einer Interessenbekundung (wie beschrieben) ist Grundvoraussetzung für die Zulassung zum weiteren Verfahren. Nicht fristgerecht eingereichte Interessenbekundungen können für das weitere Verfahren nicht berücksichtigt, und die betreffenden Unternehmen am weiteren Verfahren nicht beteiligt werden. Fragen die sich in der 1.Verfahrensstufe ergeben, sind ausschließlich schriftlich per Mail über bieterfragen@gv.mpg.de zu stellen.

2. Stufe - Interessenbestätigung:
Nach erfolgter fristgerechter Interessenbekundung werden die jeweiligen Interessenten aufgefordert, Ihr Interesse durch Abgabe eines Teilnahmeantrages zu bestätigen (Interessenbestätigung). Die Aufforderung zur Interessenbestätigung beinhaltet alle notwendigen Informationen zur Erstellung des Teilnahmeantrages. Die Abgabe der Interessenbestätigung/Teilnahmeantrags ist ausschließlich auf elektronischem Weg über die, Ihnen mit Aufforderung zur Interessenbestätigung mitgeteilte eVergabe-Plattform zulässig. Die Abgabe der Interessenbestätigung/Teilnahmeantrages per Post, Fax oder Email ist nicht zulässig! Nicht form-/und/oder fristgerecht eingereichte Interessenbestätigungen/Teilnahmeanträge werden ausgeschlossen und im weiteren Verfahren nicht berücksichtigt.

3.Stufe - Verhandlungsverfahren:
Die nach Abschluss des Teilnahmewettbewerbs ausgewählten geeigneten Bewerber werden mit gesondertem Schreiben (Angebotsaufforderung) aufgefordert, ein Angebot einzureichen. Alle Angaben und Details zur Angebotsabgabe und zur Zuschlagserteilung werden in den zur Verfügung gestellten Vergabeunterlagen aufgeführt. Die Abgabe der Angebote ist ebenfalls ausschließlich auf elektronischem Weg über die, Ihnen mit Aufforderung zur Interessenbestätigung mitgeteilte eVergabe- Plattform zulässig. Die Abgabe der Angebote per Post, Fax oder E-Mail ist nicht zulässig! Nicht form-/und/oder fristgerecht eingereichte Angebote werden ausgeschlossen und im weiteren Verfahren nicht berücksichtigt.

Allgemeine Hinweise:
Fragen die sich in der 2.+3.Verfahrensstufen ergeben, sind ausschließlich schriftlich über die eVergabe-Plattform zu stellen.
VI.4) Rechtsbehelfsverfahren/Nachprüfungsverfahren  
VI.4.1) Zuständige Stelle für Rechtsbehelfs-/NachprüfungsverfahrenOffizielle Bezeichnung: Vergabekammer Südbayern bei der Regierung von Oberbayern
Postanschrift: Maximilianstraße 39
Postleitzahl / Ort: 80538 München
Land: Deutschland
Telefon: +49 8921762411



VI.4.2) Zuständige Stelle für SchlichtungsverfahrenOffizielle Bezeichnung:
Postanschrift:
Postleitzahl / Ort:





VI.4.3) Einlegung von RechtsbehelfenGenaue Angaben zu den Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen: Ein Nachprüfungsantrag ist unzulässig, soweit mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind (§ 160 Abs. 3 Satz 1 Nr. 4 GWB). Ein Nachprüfungsantrag ist zudem unzulässig, wenn der Zuschlag erfolgt ist, bevor die Vergabekammer den Auftraggeber über den Antrag auf Nachprüfung informiert hat (§§ 168 Abs. 2 Satz, 169 Abs. 1 GWB). Die Zuschlagserteilung ist möglich 15 Kalendertage nach Absendung der Bieterinformation nach § 134 Abs. 1 GWB. Wird die Information auf elektronischem Weg oder per Fax versendet, verkürzt sich die Frist auf 10 Kalendertage (§ 134 Abs. 2 GWB). Die Frist beginnt am Tag nach der Absendung der Information durch den Auftraggeber; auf den Tag des Zugangs beim betroffenen Bieter und Bewerber kommt es nicht an. Die Zulässigkeit eines Nachprüfungsantrags setzt ferner voraus, dass die geltend gemachten Vergabeverstöße 10 Kalendertage nach Kenntnis gerügt wurden (§ 160 Abs. 3 Satz 1 Nr. 1 GWB). Verstöße gegen Vergabe-Vorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, müssen spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden (§ 160 Abs. 3 Satz 1 Nr. 2 GWB). Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, müssen spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden (§ 160 Abs. 3 Satz 1 Nr. 3 GWB).
Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabe- unterlagen erkennbar sind, müssen spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden (§160 Abs. 3 Satz 1 Nr. 3 GWB).
VI.4.4) Stelle, die Auskünfte über die Einlegung von Rechtsbehelfen erteiltOffizielle Bezeichnung:
Postanschrift:
Postleitzahl / Ort:





VI.5) Tag der Absendung dieser Bekanntmachung:14.01.2019